Ich muss mal wieder mit meinen Weinen erzählen
 

sagt Jochen oft, bevor er in den Keller geht.

Das Terroir, den regionalen Geschmacks-typus, herauszuholen ist eins. Das ginge mit Sachkenntnis, Kellertechnologie und allerlei Hilfsstoffen auch im Labor einer Weinfabrik. Spannender für das Entstehen einer unverwechselbaren Weinpersönlich-keit ist allemal der Mensch, der sich ein-fühlen kann in das geheimnisvolle Gluck-sen und Gären junger Weine, in ihr Inne-halten und Voranstürmen.

 

 

Wach und aufmerksam muss man sein, um die Sprache des Weines zu verstehen. Und es braucht die Fähig-keit zur Versenkung, damit man seine Dimensionen und Möglichkeiten er-fasst.

"Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde." - so Albert Einstein.
Auch beim Wein.